Wind Call
Für wen ist es gedacht

Windanalyse für ernsthafte Long-Range-Schützen

Wind Call ist ein spezialisiertes Tool zur Windanalyse für Präzisionsschützen, Long-Range-Jäger sowie Wettkämpfer in PRS, ELR, F-Class, T-Class und NRL Hunter. Es unterstützt bei der Bestimmung von Windkorrekturen und hilft, verlässliche Treffer mit dem ersten Schuss unter unterschiedlichsten Wetterbedingungen zu erzielen.

Funktioniert vollständig offline
Schnelle Schusslösung
Intuitiv und einfach zu bedienen

Kostenlose Testphase
Keine Werbung – kein Ballast

Eine einwöchige, voll funktionsfähige Testphase gibt dir genügend Zeit zu entscheiden, ob sich die App im Vergleich zum Preis von ein oder zwei Schachteln hochwertiger Munition lohnt.

So funktioniert es
Beobachtung → Windwert

Beobachteter Mirage-Effekt, Niederschlag, Geländeform und atmosphärische Parameter werden mithilfe physikalischer Modelle in einen praxisnahen Windwert umgerechnet.

Store-Status

Demnächst verfügbar

Sobald Wind Call veröffentlicht ist, erscheinen hier die entsprechenden Store-Links.

Google Play (demnächst) App Store (demnächst)
Mehr Details

Die Variable, die alles verändert

Es gibt viele bewährte ballistische Rechner — Applied Ballistics, Strelok, 4DOF, GeoBallistics, Lapua Ballistics und weitere. Schützen weltweit vertrauen ihnen aus gutem Grund. Viele dieser Systeme sind nicht nur als Apps verfügbar, sondern auch in Entfernungsmessern, Zielfernrohren und Wetterstationen integriert – und funktionieren hervorragend, bis der Wind ins Spiel kommt. Im Gegensatz zu Temperatur, Luftdruck oder Distanz ist Wind räumlich und zeitlich stark variabel. Er verändert sich mit der Höhe über dem Boden, durch Geländeformen, Oberflächenbeschaffenheit, thermische Effekte und andere atmosphärische Einflüsse. Hinzu kommt, dass sich Wind in realen Bedingungen alle 4–5 Sekunden ändern kann. Die Frage lautet also: Welchen Windwert soll man in den Ballistikrechner eingeben, um eine präzise Seitenkorrektur zu erhalten?

Wind Call nutzt verschiedene mathematische Modelle, um visuelle Umweltbeobachtungen – wie das Verhalten des Mirages, Niederschlagsbewegung, Geländeeinflüsse und atmosphärische Bedingungen – in einen realistisch nutzbaren Seitenwindwert umzuwandeln. Dieser Wert kann in einen Ballistikrechner eingegeben oder – falls eine Quick-Wind-Konfiguration für die gewählte Munition hinterlegt ist – direkt als Haltewert für einen Erstschusstreffer verwendet werden.

Warum es existiert

Aus Frustration entstanden

Obwohl wir über ausgezeichnete Ausrüstung verfügten – Gewehr, Optik, Munition – verfehlten wir weiterhin wegen des Windes. Wir probierten alles. Wir besuchten Schulungen, suchten online nach Informationen und sahen uns mehrfach die Inhalte von Erik Cortina, Todd Hodnett, Bryan Litz, MDT, Ryan Cleckner, Paul Harrell, Ron Spomer, Jim (Backfire) und vielen anderen bekannten Schützen an. Wir lernten viel – und verfehlten trotzdem wegen des Windes.

Wir haben jeden ballistischen Rechner getestet, den wir finden konnten — viele davon sind hervorragend, doch keiner konnte das Kernproblem zuverlässig lösen. Im besten Fall konnten wir (wenn wir Glück hatten) den ersten Fehlschuss beobachten und mit einem schnellen Folgeschuss korrigieren, bevor sich der Wind erneut änderte. Irgendwann wurde uns klar, dass verlässliche Treffer mit dem ersten Schuss bei windigen Bedingungen mehr erfordern als nur einen ballistischen Rechner — sie erfordern eine bessere Methode, den Wind zu lesen. Also krempelten wir die Ärmel hoch — und drei Jahre später wurde Wind Call geboren. Es stellte sich heraus, dass entgegen der weitverbreiteten Meinung korrekte Windansagen keine „Kunst“ und kein Ratespiel sind — nicht mehr. Dafür gibt es jetzt eine Anwendung.